Mein Imkern im Juni

Die Honigernte Anfang Juni war bei mir noch nicht möglich. Ich habe viel Zeit mit der Schwarmkontrolle und der Ablegerbildung verbracht.

Am 15 Juni fange ich mit Schleudern an. Einen Tag vorher lege ich Bienenfluchten in die Magazine ein. Bei meinen Lagerbeuten habe ich diese Möglichkeit nicht, ich nehme aus drei Honigzargen je 2 verdeckelte Waben schleuder diese und messe die Feuchtigkeit. Die Feuchtigkeit muss unter 18% liegen um ganz sicher zu gehen, dass der Honig nicht in Gärung gerät sollte der Honig sogar weniger als 17% Wasser enthalten. Zur Messung des Wassergehaltes bunutze ich ein Refraktometer. Sollte die Messung nicht den gewünschten Werten entsprechen wird die Honigernte verschoben.

Zur Schleuderung

Ich versuche die entnommenen Waben zeitnah zu schleudern. Stockwarm geht das Entdeckeln und Schleudern sehr gut. Der Honig läuft durch ein Edelstahldoppelsieb in einen Klärbehälter. Am nächsten Tag fülle ich den Honig in ein Rührgerät und impfe den Honig mit feinkristallinem Honig (im Verhältnis 1:50), damit die Kristallisation schneller geht. Mit dieser Behandlungist der Honig in ca. drei Tagen abfüllbereit.

Gleichzeitig läuft die Arbeit an meinen Ablegern

Einen Teil mache ich nach Liebigart, eine Wabe um den 10.04 – 20.04 ergibt ein Volk. Andere Ableger mache ich mit drei ausgeschleuderten Honigwaben die ich eine Stunde über Absperrgitter in den Honigraum setze. Die frisch geschleuderten Waben werden von den Bienen voll besetzt. Eine Futterwabe + Mittelwände denen ich eine begattete Königin im Zusetzkäfig hinter Futterteig zusetze. Vor dem Zusetzen der Königin führe ich eine Varroabehandlung mit Oxovar oder Milchsäure durch. Die Ableger müssen gut mit Futter versorgt werden. Ich füttere flüssig mit Apiinvert und lege jedem Ableger 1,5 kg Apifonda in die Beute. Durch Brutentnahme bilde ich auch Ableger, hierzu mehr im Juli.