Mein Imkern im April

Im April ist von 0°C bis sommerlich warme Tagen alles möglich. Mal wieder gilt es auf Futtervorräte zu achten. Mittels Hebekontrolle sind zu leichte Völker einfach auszumachen. Diese öffne ich dann, um nachzusehen was los ist.

Überversorgte Völker, die Anfang des Monats mehr als 4 verdeckelte Futterwaben haben entnehme ich die überzähligen und ersetze sie durch Mittelwände. Dabei darf der Kontakt zum Futter nicht abreißen. Es hält sich immer noch die Aussage. „Öffne kein Volk vor der Stachelbeerblüte“

Ich habe bei entsprechenden Temperaturen die Beuten schon früher geöffnet (wenn man mit kurzärmeligem Hemd zu den Bienen gehen kann)

Bei Völkern die zweiräumig überwintert haben, kann ich den unteren Brutraum ganz oder teilweise wegnehmen um so alte Brutwaben zu entfernen. Diese werden zeitnah eingeschmolzen. Noch nicht gereinigte Böden mache ich sauber und entferne den Bodenschieber und den Mäuseschutz. Ich setze eine neue Zarge auf den Brutraum, in die Mitte stelle ich 4 ausgebaute Drohnenrahmen, den Rest fülle ich mit Mittelwänden auf. Den Drohnenrahmen zeichne ich mit grün gestrichenem Oberträger. Meine nächste Nachschau Mitte April beschränkt sich auf die Mittelwände am Rand der Zarge und den Baurahmen. Wenn die Bienen in der oberen Zarge die äußeren Mittelwände ausgebauen mache ich den nächsten Schritt.

Mehr im Mai bis dahin, bleibt gesund!

Gruß Rolf Heck